01.08.2000

CYBEREI

Österreichs Exekutive im Internet

Hier spricht die Polizei:

"Österreichs Exekutive ist seit Dienstag, auch im Internet vertreten: Unter der Homepage 'www.polizei.at' oder 'www.polizei.gv.at' öffnen sich per Mausklick die virtuellen Pforten zu allen heimischen Sicherheitsdirektionen und Bundespolizeidirektionen.

Interessierte User können sich ab sofort per Mausklick über Gesetzesänderungen, Presseaussendungen, Veranstaltungen der Ordnungshüter und Fahndungen informieren. Und als Service gibt's auch Radar-Infos aus erster Hand im Netz.

Mit der Initiative will die Exekutive im Rahmen des Bürgerservice einen weiteren Schritt in Richtung "virtuelles Wachzimmer" setzen, erklärte Hauptmann Peter Stückler vom Infotechnik-Bereich der Gruppe Bundespolizei im Innenministerium im Gespräch mit der APA. Acht Sicherheits- und 14 Bundespolizeidirektionen sind somit ab sofort auch über das "Netz" erreichbar.

Eine eigene Feedbackschiene ermöglicht dem Internetbenutzer auch Kontakt mit den Behörden über E-Mail. Notfälle sollten aber auch weiterhin über die Polizei-Notrufnummer 133 gemeldet werden, da die Übertragung via Internet je nach Standort eine gewisse Zeit benötigt und die Wartung der Seiten zwar mehrmals täglich, aber nicht permanent durchgeführt wird, so Stückler." [O-Ton nach APA].

Humor und Praxistestung

Mit der Internet-Präsenz von "polizei.at" ist die erste Ausbaustufe des "virtuellen Wachzimmers" - das Angebot von Service-Informationen zu Amtswegen und Behörden - erreicht. Phase zwei, die bis Jahresende 2001 verwirklicht sein soll, sieht bereits die Erledigung von bestimmten, ausgewählten Anträgen über das Internet vor, so Stückler.