Computerspiele als Rohmaterial für Filme
"Digital.Leben" über Machinima
Machinima ist eine Wortneuschöpfung aus den englischen Begriffen "Machine", "Animation" und "Cinema". Konkret versteht man darunter die Möglichkeit, mit Hilfe von Computerspielen eigene Kurzfilme zu produzieren.
Mit speziellen Tricks und Software-Tools wird die Game-Engine, das Herzstück eines jeden Computerspiels, manipuliert. Die Game-Engine steuert und definiert alles Geschehen in einem Spiel.
Die Anfänge von Machinima gehen zurück in die 1990er Jahre, als Computerspiele wie "Doom" und "Quake" erstmals nicht nur mit aufwendigen 3-D-Kulissen aufwarteten, sondern auch mit einer speziellen Funktion, die es den Spielern erlaubte, ihre Spielzüge aufzunehmen und später noch einmal abzuspielen. Eine "Filmschau" von Richard Brem.
"Digital.Leben", 16.55 Uhr, Ö1. Die Serie ist auch gratis als Podcast abonnierbar.
(Digital.Leben)
