EA streicht nach Verlust Arbeitsplätze
Entwicklungskosten fressen Gewinne auf
Der Computerspieleproduzent Electronic Arts [EA] baut nach einem neuen hohen Verlust sechs Prozent seiner Stellen ab. Betroffen seien 500 bis 600 Jobs, teilte der US-Hersteller am Donnerstagabend mit.
Für das wichtige Weihnachtsgeschäft zeigte sich EA wegen der Finanzkrise wenig zuversichtlich und schraubte seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr zurück.
In seinem zweiten Geschäftsquartal schrieb EA ein Minus von 310 Millionen Dollar nach einem Verlust von 195 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf 894 Millionen Dollar [692 Mio. Euro]. Höhere Kosten für Entwicklung und Marketing hätten zu dem Verlust geführt, hieß es.
Für das gesamte Geschäftsjahr [31.3.] erwartet EA nun ein Ergebnis je Aktie von minus 0,21 Dollar bis plus 0,07 Dollar. Der Umsatz soll auf 4,9 bis 5,15 Milliarden Dollar steigen - ein Plus zwischen 33 und 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
EA, bekannt etwa für "Rock Band", "Sims" und "Spore", hatte erst Mitte September einen monatelangen Versuch zur Übernahme des kleineren US-Konkurrenten Take-Two ["Grand Theft Auto"] aufgegeben.
(APA | dpa | Reuters)
