Jobabbau bei Infineon geht schnell voran
Höhere Abfindungen für "Freiwillige"
Der Münchner Halbleiterkonzern Infineon kann seine geplanten Stellenstreichungen einem Zeitungsbericht zufolge leichter durchsetzen als erwartet.
Bis Ende September hätten sich schon mehr als 600 Beschäftigte bereiterklärt, das Unternehmen zu verlassen, berichtete die Tageszeitung "Die Welt" am Montag ohne Quellenangabe. Der Konzern biete ihnen dafür höhere Abfindungen.
Arbeitnehmervertreter seien über die hohe Zustimmung überrascht. Ein Unternehmenssprecher wollte sich der Zeitung zufolge nicht zu der Angelegenheit äußern. Am Vormittag war von Infineon zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
Auch Österreich betroffen
Infineon hatte im Juli angekündigt, seinen Sparkurs zu verschärfen und in Deutschland 2.000 Arbeitsplätze - jede fünfte Stelle - zu streichen. Weltweit wolle der Konzern 3.000 der insgesamt 30.000 Arbeitsplätze binnen eines Jahres abbauen, sagte Infineon-Chef Peter Bauer.
(Reuters)
