Digitale Spiele und "Überwachungs"-Gala
Am Sonntag in "matrix"
Unter dem Motto "Gaming findet Stadt" vereinte die Videospielmesse im Wiener Rathaus viele Aspekte von Spielkultur unter einem Dach: gemeinschaftlicher Spaß mit Freunden und Familie, professionelles Gaming sowie wissenschaftliche Beschäftigung mit digitalen Spielen. Das Hauptprogramm der Game City bot die Möglichkeit, aktuelle Spieletitel anzuspielen. Doch auch das Österreich-Finale der World Cyber Games, quasi Olympia der Videospiele, waren ein wichtiger Teil der Messe.
Ein eigenständiges Programm fand unter dem Titel "Future and Reality of Gaming" statt - eine interdisziplinäre, wissenschaftliche Konferenz, wo sich internationale Gäste der neuen wissenschaftlichen Strömung der Game Studies widmeten. Robert Glashüttner ließ sich drei Tage lang von den unterschiedlichen Aspekten der Game City inspirieren und stellt in "matrix" die Höhepunkte vor.
Der Preis, den niemand will
Am Samstagabend findet im Wiener Rabenhof Theater die Verleihung der Big Brother Awards statt. "In sechs Kategorien werden auch dieses Jahr wieder die größten Datenkraken in das Licht der Öffentlichkeit gezerrt und in der Hall of Shame öffentlich geschmäht durch Preise, die sie nicht gewinnen, und Laudationen, die sie nicht hören wollen", so der Veranstalter, der Verein quintessenz.
Wegen der Bespitzelung von Bürgern sind unter anderem Wiener Wohnen, Steve Jobs von Apple sowie die Sicherheitssprecher von ÖVP und SPÖ für die Einführung der richterlosen Telekomüberwachung mit dem Sicherheitspolizeigesetz für die Big Brother Awards nominiert. Mariann Unterluggauer berichtet über die "Überwachungs"-Gala.
Sonntag, 22.30 Uhr, Ö1-Netzkulturmagazin "matrix".
(matrix)
