LG mit stabilem Handyabsatz
Wechselkurs mindert Gewinne
Seine vergleichsweise breite Palette an Mobiltelefonen hat dem südkoreanischen Elektronikkonzerns LG Electronics zu einem stabilen Absatz verholfen.
Trotz der Konjunkturschwäche hielt LG für 2008 an seinem Absatzziel von 100 Millionen Handys fest. Im dritten Quartal verkauften die Südkoreaner 23 Millionen Stück. Das waren zwar 17 Prozent weniger als im zweiten Quartal, aber fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Wechselkurs mindert Gewinn
Beim Nettogewinn verzeichnete der Handyhersteller im Berichtszeitraum einen Einbruch um 93 Prozent auf 25 Milliarden Won [14 Mio. Euro]. Damit blieb der Konzern deutlich hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die im Schnitt von 180 Milliarden Won ausgegangen waren. Der operative Gewinn auf globaler Basis legte binnen Jahresfrist jedoch deutlich auf 571 von 362 Milliarden Won zu. Die südkoreanische Währung hat in diesem Jahr rund 24 Prozent an Wert verloren.
"LG wird die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftslage im ersten Quartal 2009 zu spüren bekommen, aber es sollte den Abschwung besser abfedern können als seine Rivalen", so die Meinung der Analysten.
Die beiden größten Konkurrenten von LG, Branchenprimus Nokia und Sony Ericsson, waren im dritten Quartal hinter den Markterwartungen geblieben.
(Reuters)
