Ärzte warnen vor "Handyallergie"

NICKEL
16.10.2008

Weil offenbar in zahlreichen Handys auch Nickel verbaut wird, kann übermäßiges Handytelefonieren zu Hautreizungen führen.

Mit einer Aussendung will der Verband der britischen Dermatologen [British Association of Dermatologists, BAD] Ärzte auf ein neues Erkrankungsbild hinweisen: die "Mobile phone dermatitis".

Weil offenbar in vielen Handys Nickel enthalten ist, ein Metall, auf das zahlreiche Menschen allergisch und mit Hautreizungen reagieren, könne die übermäßige Nutzung von Handys zu einem Ausschlag an Ohren und Wangen führen, so der Verband.

Höheres Risiko für Frauen

Je öfter und länger ein potenziell auf Nickel allergisch reagierender Mensch dem Metall, das unter anderem bei Schmuck, Gürteln und Uhren eingesetzt wird, ausgesetzt ist, desto eher kann es zu einer allergischen Reaktion, einer Kontaktallergie, kommen.

Laut BAD ist daher das Risiko für Frauen, die vor allem durch Schmuck Nickel viel öfter ausgesetzt sind, deutlich höher, an der Handy-Dermatitis zu erkranken.

In einer aktuellen US-Studie wurde in zehn von 22 Handys acht verschiedener Hersteller Nickel gefunden - in den Menüknöpfen, dem Herstellerlogo und auch dem Metallrahmen rund um das Display, so BAD.