Fingerabdruck im Reisepass

"matrix"
17.10.2008

Der Körper als Ausweis

Ob als Passwortersatz am heimischen Computer, Zugangskontrolle am Arbeitsplatz oder im Reisepass: Biometrie ist seit ungefähr zehn Jahren das Zauberwort, wenn es um sichere Personenidentifizierung geht.

Ab 2009 kommen auch in Österreich EU-konform zwei Fingerabdrücke in den Pass. Gespeichert werden die Fingerprints auf einem Chip, auf dem schon bisher das Foto, die Unterschrift, der Name, das Geburtsdatum, die Staatsbürgerschaft, die Gültigkeitsdauer und die Passnummer festgehalten wurden.

Argumentiert wird die Aufrüstung des Reisepasses, damit, dass er fälschungssicher gemacht wird. Kritisiert wird an der Biometrie, dass die Systeme teuer und ineffizient seien. Anna Masoner hat nachgefragt, wie die Fingerabdrücke in den Pass kommen und was die Biometrie wirklich taugt - oder auch nicht.

Sonntag, 22.30 Uhr, Ö1-Netzkulturmagazin "matrix".

(matrix)