4,8 Mrd. Handyminuten in Österreich
Durch die vermehrte Nutzung von mobilem Breitband hat die Mobilfunkpenetration in Österreich bereits 120 Prozent erreicht. Mit den Pauschaltarifen reden die Österreicher auch immer länger am Handy.
Das geht aus dem jüngsten Telekommonitor des heimischen Telekomregulators [RTR] hervor, der nun für das erste Quartal dieses Jahres vorliegt.
Demnach sind in Österreich rund zehn Millionen SIM-Karten in Gebrauch, das entspricht einer Marktdurchdringung von 120 Prozent, so RTR-Chef Georg Serentschy in einer Aussendung. Laut Erhebung der RTR GmbH wurden per Ende März 2008 rund 6,94 Mio. GSM- und 3,07 Mio. UMTS-fähige SIM-Karten genutzt.
Pauschaltarife lassen Österreicher reden
Während die Umsätze im Mobilfunksektor rückläufig sind, ist bei den Gesprächsminuten laut RTR ein starkes Wachstum zu verzeichnen. Im ersten Quartal dieses Jahres telefonierten die Österreicher mobil mehr als 4,814 Milliarden Minuten, das sind um fast 22 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das sei vor allem durch die vermehrten Pauschaltarife zu begründen, so die RTR.
MMS auf dem absteigenden Ast
Die Zahl der SMS ist im beobachtete Zeitraum ebenfalls stark gestiegen und liegt nun bei 1,1 Milliarden. MMS sanken auf 8,3 Millionen Stück.
Beim Wechsel des Mobilfunkanbieters nehmen laut RTR auch immer mehr Österreicher ihre Mobilfunknummer mit: Die kumulierte Anzahl der erfolgten Portierungen im ersten Quartal liege bei etwa 348.000 oder 3,5 Prozent der Gesamtzahl der in Österreich genutzten mobilen Rufnummern.
Festnetz im Sinkflug
Die Zahl der Festnetzanschlüsse bei Geschäftskunden sank laut RTR um etwa sieben Prozent, bei Privatkunden stieg sie um zwei Prozent - in Summe ein Rückgang um 0,4 Prozent.
Die Gesamtanzahl der Anschlüsse [Privat- und Geschäftskunden] ist seit dem 1. Quartal 2007 um ca. 4,3 Prozent gefallen.
