Siemens-Konzernumbau wird teuer

strategie
30.09.2008

Rund drei Milliarden Euro

Siemens lässt sich den laufenden Konzernumbau rund drei Milliarden Euro kosten. Der Großteil davon werde im Schlussquartal [Geschäftsjahr zum Ende September] verbucht, teilte Siemens am Dienstag mit.

Stellenabbau und SEN-Verkauf

Die beiden größten Posten sind der laufende Stellenabbau in der Verwaltung und der Verkauf der Telefonanlagensparte SEN an den US-Finanzinvestor Gores Group. Das Programm zur Reduzierung der Verwaltungskosten werde mit bis zu 1,1 Milliarden Euro zu Buche schlagen, die Trennung von SEN dürften etwa eine Milliarde Euro ausmachen.

Hinzu kämen Umbaukosten in der Medizintechnik, Lasten aus dem Verkauf der Telefonapparatesparte SHC und die Kapitalaustattung der neuen Siemens-Stiftung. Im Schlussquartal muss Siemens daher mit einem hohen Verlust rechnen.

(Reuters)