EFF: Rechte von Programmierern schützen
Coders' Rights Project
Zur Sicherheitskonferenz Black Hat USA 2008 wird die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation [EFF] eine neue Initiative für den Schutz der Rechte von Programmierern starten. Das Projekt mit dem Namen Coders' Rights Project soll am 6. und 7. August in Las Vegas präsentiert werden.
Der EFF geht es darum, Beschränkungen für die Arbeit von Programmierern durch die US-Gesetzgebung zu bekämpfen. Als Beispiele nennt die Organisation den unter der Regierung Clinton verabschiedeten Digital Millennium Copyright Act [DMCA], der auf die Bedürfnisse der Medienindustrie zugeschnitten ist und es unter anderem verbietet, Kopierschutzsysteme zu umgehen. Das, so die EFF, behindere die Arbeit von Sicherheits- und Kryptographieexperten.
Hindernisse für Hacker-Neugier
Auch andere Gesetze wie der Computer Fraud and Abuse Act und diverse Regelungen in den US-Bundesstaaten könnten gegen die legale Arbeit von Programmierern ausgelegt werden. Ferner tritt die EFF dafür ein, dass Reverse Engineering und das Hacken geschlossener Produkte durch Endverbraucher nicht durch Gesetze und AGB in die Illegalität abgedrängt werden.
Auf einer eigenen Website hat die EFF nun Ressourcen wie Richtlinien und Gerichtsurteile gesammelt, die Programmierern dabei helfen sollen, die Rechtslage einzuschätzen.
