Datenschutz-Förderungspreis vergeben
Zeigt Gefahr von Nutzerdatensammlungen
In Belgien wurden heute zum sechsten Mal die Privacy Enhancing Technology [PET] Awards vergeben. Die Auszeichnung wird an Wissenschaftler vergeben, die einen besonderen Beitrag zu Datenschutz-Technologien leisten.
Der Award wird von einer Jury aus führende Datenschutzexperten aus aller Welt vergeben, Microsoft sponsert die Siegesprämie von 3.000 Euro.
In diesem Jahr konnten Arvind Narayanan und Vitaly Shmatikov von der Universität Texas die Prämie mit nach Hause nehmen.
Ihre Arbeit zeigt die Gefahren des Sammelns von großen Informationsdatenbanken, auch wenn sie vermeintlich anonymisiert sind, auf.
Sie haben anhand einer anonymisierten Filmkritik-Datenbank eines Filmverleihs gezeigt, dass die von persönlichen Informationen bereinigten Datensätze durch effiziente Algorithmen sehr wohl wieder den einzelnen Individuen zugeordnert werden können.
