ACP übernimmt bayrisches Systemhaus

kauf
10.07.2008

IT-Dienste für den Mittelstand

Das österreichische IT-Systemhaus ACP übernimmt den bayrischen IT-Dienstleister SWS und setzt damit seine Expansion in Deutschland fort. Mit diesem Zukauf werde ACP nun auch in Bayern zu einem der größten Systemhäuser, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Angaben zum Kaufpreis wurden mit Hinweis auf eine Vertraulichkeitsvereinbarung nicht gemacht.

SWS mit den Standorten Hauzenberg bei Passau, München und Regensburg bringe spezielles Know-how bei Networking und Storage in die ACP-Gruppe ein. Konkret übernimmt die ACP Holding Deutschland GmbH München 100 Prozent der Anteile an der SWS Computersysteme GmbH von den drei bisherigen Gesellschaftern und Geschäftsführern Lothar Fesl, Werner Kopczynski und Christian Schreiner, die im Gegenzug Anteile an der ACP Holding Deutschland erhalten. Nach der Übernahme soll es keine Änderungen in der Geschäftsführung oder bei den Mitarbeitern geben, auch die Standorte bleiben erhalten.

10,5 Millionen Euro Umsatz

Die deutsche SWS Computersysteme GmbH - die in keiner Verbindung zur österreichischen SWS EDV-Software Ges.m.b.H. in Wien steht - beschäftigt 50 Mitarbeiter und erzielte 2007 einen Umsatz von 10,5 Mio. Euro - ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Jahr davor [9,4 Mio. Euro]. Für 2008 wird eine Steigerung auf rund zwölf Mio. Euro erwartet. Das vor 21 Jahren gegründete Unternehmen bietet IT-Services für den Mittelstand, vor allem im Raum Bayern. Schwerpunkte sind hochverfügbare Netzwerke, IP-Telefonie, Virtualisierung, Storage, Security und die Gestaltung von Rechenzentren.

Das österreichische Systemhaus ACP bietet mit Hardware, Software und Branchenlösungen, Services und Finanzierung die komplette IT-Palette an. Die ACP-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007/08 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 320 Mio. Euro und beschäftigt gut 850 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist bereits in Deutschland, Polen, Rumänien und der Schweiz präsent.

(APA)