Kawasaki: Kein neues Roboterwerk

produktion
05.07.2008

Angesichts der schlechten Wirtschaftslage

Angesichts sinkender Investitionen von Auto- und Microchip-Herstellern hat Kawasaki Heavy Industries einer Zeitung zufolge seine Pläne für eine neue Roboterfabrik aufgegeben.

Stattdessen werde das bestehende Werk ausgebaut, berichtete "Nikkei" am Samstag. Kawasaki habe ursprünglich geplant, mit dem neuen Werk seine Kapazität um die Hälfte auf 16.000 Einheiten pro Jahr zu erhöhen.

Kawasaki-Vertreter waren zunächst nicht zu erreichen. Angesichts der Wirtschaftslage fuhren zahlreiche Unternehmen ihre Investitionen zurück. So gingen Bestellungen für Maschinen zur Chipherstellung im Mai um 45 Prozent zurück.

Forschungsgelder von der EU

Die EU-Kommission kündigte im Juni an, den Forschungs- und Entwicklungsetat für ihre Robotikprogramme bis 2010 auf rund 400 Millionen Euro verdoppeln zu wollen.

(Reuters)