Neckermann.de streicht jede zehnte Stelle

e-Commerce
02.07.2008

In Österreich rund 40 Mitarbeiter betroffen

Der von einem Finanzinvestor übernommene Versandhändler Neckermann.de baut jede zehnte Stelle ab. Insgesamt sind 500 Arbeitsplätze betroffen.

Die meisten Stellen sollen in Frankfurt wegfallen, aber auch österreichische Mitarbeiter sind nach Angaben eines Unternehmenssprechers vom Stellenabbau betroffen.

Rund 40 Stellen in Österreich betroffen

Von den 400 österreichischen Stellen des Unternehmens könnten rund zehn Prozent abgebaut werden, hieß es gegenüber ORF.at. Genaue Zahlen wollte der Unternehmenssprecher nicht nennen.

Der Stellenabbau solle dazu beitragen, das Unternehmen in einen schlagkräftigen E-Commerce-Konzern umzubauen, und sei zur Sicherung der verbleibenden 4.500 Arbeitsplätze unvermeidbar, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit. Die Pläne sollen noch dieses Jahr umgesetzt werden, hieß es. In zwei Jahren will das Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreiben.

Die Gruppe erzielte 2007 einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro und hat seit Jahren Verluste in nicht bezifferter Höhe angehäuft.

Anfang des Jahres hatte der Finanzinvestor Sun 51 Prozent der Firma von Arcandor [früher KarstadtQuelle] übernommen. Sun ist ein auf nicht börsennotierte Beteiligungen [Private Equity] spezialisiertes US-Unternehmen.

(futurezone | APA)