Frisches Voodoo für die PC-Luxusklasse

HP
10.06.2008

"Omen" ab 7.000, "Envy 133" ab 2.099 US-Dollar

Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard [HP] hat am Dienstag in Berlin eine Reihe neuer Rechner vorgestellt, darunter auch zwei der Luxusmarke Voodoo.

Der neue Desktop-Rechner namens "Omen", dessen Verkaufspreis bei 7.000 US-Dollar startet, hat unter anderem Wasserkühlungsrohre aus Kupfer im Chassis und ein sieben Zoll großes, in das Aluminiumgehäuse integriertes Display mit 800 mal 480 Pixeln, das laut Hersteller als Zweitdisplay genutzt werden kann.

Für ausreichend Sicht beim Schrauben, selbst wenn der Rechner nicht am Strom hängt, sorgt eine batteriebetriebene Beleuchtung im Inneren.

Als Motherboard kommt ein Asus Striker Extreme II [Nvidia 790i] zum Einsatz, als CPUs stehen unter anderem ein Intel Core 2 Extreme Quad-Core 3,2 GHz [QX9770] mit zwölf MB L2-Cache und einem 1,6-MHz-FSB zur Verfügung.

Omen kommt laut Datenblatt auf ein Gewicht von 45 Kilo, das Netzteil liefert 1.300 Watt, in der luftgekühlten Version 1.150 Watt.

"Envy 133" mit 1,8 cm Dicke

Für Normalverdiener mit einem Verkaufspreis ab 2.099 US-Dollar wahrscheinlich eher finanzierbar ist das Voodoo-Notebook "Envy 133", das mittels Voodoo IOS [Instant-On Solution] für einen schnelleren Zugang zu Internet-Anwendungen sorgen soll.

Mit seinen Abmessungen von 32,2 mal 23 mal 1,79 Zentimetern schließt es an vergleichbare Modelle von Lenovo und Apple an, das Gewicht gibt der Hersteller mit 1,53 Kilogramm [inklusive Akku] an. Die Hülle des "Envy 133 " ist aus Karbonfaser, das Touchpad multitouch-fähig und die Tastatur von unten beleuchtet.

Das 13,3 Zoll große hintergrundbeleuchtete LED-Display ermöglicht die Darstellung von 1.280 mal 800 Pixeln, im Inneren werkt ein Core 2 Duo mit 1,8 oder 1,6 GHz [jeweils vier MB L2-Cache und 800 MHz FSB]. Die Grafik wird von Intels Graphics Media Accelerator X3100 bereitgestellt. Als Festspeicher kommt entweder eine 64 GB Solid State Disk oder eine 80 BG HD mit 4.200 RPM zum Einsatz.

Wenn einmal kein WLAN zur Verfügung steht, soll beim Envy 133 das Netzteil als Basisstation dienen.