Adobe stellt Acrobat 9 vor

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02.06.2008

Adobes Dokumentensystem Acrobat bringt neue Online-Fähigkeiten und ein eigenes Internet-Portal mit.

US-Grafiksoftware-Marktführer Adobe hat am Montag Acrobat 9 vorgestellt. Das System, das ursprünglich für Dokumentenmanagement in Unternehmen und für den Gebrauch in der Druckvorstufe gedacht war, versucht in Version 9 auch dynamische Medientypen und Internet-Dienste zu integrieren. Die neue Version soll im Juli auf Deutsch verfügbar sein.

Acrobat 9 kann unter anderem Flash-Animationen und darin eingebettete Videos in den Formaten SWF und FLV in PDF-Dokumente integrieren. Der Online-Dienst Acrobat.com, der am Montag als Beta gestartet ist, bietet Nutzern die Möglichkeit, Dokumente im Netz zu speichern, sie mit Mitarbeitern auszutauschen und online in Echtzeit über das integrierte Videokonferenzsystem zu besprechen. Acrobat.com bietet derzeit gratis fünf GB Speicherplatz und eine Konferenzfunktion für drei Teilnehmer pro Online-Sitzung an.

Medien-Portfolios

Über die neue Funktion "PDF Portfolios" können Mediengestalter zahlreiche Bild- und Videodateien in verschiedenen Formaten etwa zu Präsentationszwecken zu einer einzelnen komprimierten PDF-Datei zusammenfassen. Auch die Exportfunktion, mit der PDF-Dokumente als Microsoft-Word-Dateien abgespeichert werden können, sei verbessert worden, so Adobe.

Adobe bietet Acrobat 9 in drei verschiedenen Paketen an: Standard, Pro und Pro Extended. In Österreich betragen die Richtpreise 980 Euro [Pro Extended], 670 Euro [Pro] und 420 Euro [Standard] Das Upgrade von älteren Versionen auf die Standard-Variante kostet 140 Euro.

Das Standard-Paket kostet in den USA 299 US-Dollar, die Pro-Version 449 Dollar und die Pro-Extended-Variante 699 Dollar. Das Upgrade von Acrobat 4 und höher auf Acrobat 9 Standard kostet 99 US-Dollar.