Kein Datenhandel bei Deutscher Post
Verbraucherschützer dementieren Bericht
Die deutsche Verbraucherzentrale Bundesverband [vzbv] hat einen Zeitungsbericht dementiert, wonach die Deutsche Post mit den Daten ihrer Kunden handelt.
Die Herkunft der zitierten Äußerungen sei "nicht nachvollziehbar", erklärte die Organisation am Freitagabend in Berlin. Pressesprecher Christian Fronczak dementierte demnach, die Aussagen in diesem Zusammenhang getroffen zu haben.
Die "Thüringer Allgemeine" hatte am Freitag berichtet, die Post verfüge über 57 Millionen Datensätze, die sie an Versandhäuser, Autohändler und Lotterien verkaufe. Sie hatte Fronczak mit den Worten zitiert, die Post habe die Aufgabe, Briefe zuzustellen, und nicht, mit den Adressen zu handeln, die sie dazu brauche.
(AFP)
