Was kommt nach Facebook?
Die Zukunft der sozialen Netzwerke
Soziale Netzwerke wie Facebook und Myspace gehören zu den beliebtesten Websites des Internets. Millionen von Websurfern nutzen sie, um Kontakte zu alten und neuen Freunden zu knüpfen, Fotos und Blogeinträge auszutauschen und sich mit Online-Spielen und anderem Schabernack die Zeit zu vertreiben.
Profilschizophrenie
Bisher sind die meisten dieser Netzwerke jedoch abgeschlossene Welten, was Nutzer nicht selten zu einem Spagat der Online-Identitäten zwingt. Wer Freunde bei Facebook und Myspace hat, muss zwangsläufig zwei Profile auf dem Laufenden halten. Wer zusätzlich noch Twitter, Flickr, Del.icio.us und YouTube nutzt, verliert schon mal schnell den Überblick.
Eine Lösung dafür könnten offene soziale Netze sein, die den Austausch von Informationen über die Grenzen einer Plattform hinweg erlauben. Eine Reihe von Netzwerkbetreibern verpflichtete sich zumindest theoretisch zu mehr Offenheit, anderen gehen derartige Ideen viel zu weit.
Entwickler beginnen deshalb damit, auf eigene Faust an einer Zukunft nach Facebook zu basteln. Janko Röttgers sah ihnen in Kalifornien auf die Finger.
Sie hören seinen Beitrag zu diesem Thema am Sonntag um 22.30 Uhr im Ö1-Netzkulturmagazin "matrix".
(matrix)
