Belgische Verleger streiten mit Google
30 Millionen Euro Schadenersatz
Belgische Zeitungen wollen den Internet-Riesen Google wegen der ungenehmigten Verbreitung von Artikeln über den Zeitraum von zwei Jahren auf mehr als 30 Millionen Euro Schadenersatz klagen. Wie eine Sprecherin von Copiepresse mitteilte, reagiert die Gruppe französischsprachiger Zeitungsverleger in Belgien damit auf das Scheitern außergerichtlicher Verhandlungen im Jänner. Der Fall könnte jetzt im September vor einem Gericht in Brüssel verhandelt werden.
Gegen den Cache
Im Februar 2007 hatte ein Brüsseler Gericht ein Urteil bestätigt, das es Google verbot, Artikel aus der französischsprachigen belgischen Presse auf seinen Websites zu veröffentlichen.
Belgische Urheberrechtsschützer hatten Google mit der Begründung geklagt, die Artikel würden unerlaubt und unvergütet veröffentlicht. Google musste daraufhin im Jahr 2006 diese Inhalte unter Androhung von Millionenstrafen entfernen. Der Suchmaschinen-Betreiber war aber zugleich in Berufung gegangen.
(AFP)
