Hewlett-Packard wendet sich HD-DVD zu
Im Konkurrenzstreit rund um die Nachfolge der DVD zeichnen sich Verschiebungen an.
Hewlett-Packard [HP], ansich Mitglied des Blu-ray-Konsortiums rund um Sony, kündigte nun an, auch das Konkurrenzformat HD-DVD unterstützen zu wollen.
Beide rittern darum, sich als führendes Format für hochauflösende DVDs zu etablieren.
Die Unterstützung wird mit der Ankündigung Microsoft begründet, beim kommenden Betriebsystem Vista native iHD-Funktionalität zu integrieren.
"Wir wollen die kundenfreundlichste und kostengünstigste Lösung liefern, daher unterstützen wir beide Seiten", so eine Sprecherin von HP.
Blu-ray und HD-DVD bringen deutlich mehr Speicherkapazität mit sich als bisherige Medien, Blu-ray zwischen 25 GB und 50 GB angekündigt, HD-DVD von 15 GB bis 45 GB.
Teure Herstellung von Blu-ray-MedienHP hatte zuletzt verlangt, dass die Blu-ray Disk Association auch die Technologien der HD-DVD-Gruppe, "Mandatory Managed Copy" [MMC] und "iHD" unterstützen soll.
Durch das MMC-System sollen Nutzer etwa Daten von einer Disc auf eine Festplatte speichern können, um sie zum Beispiel über ein lokales Netzwerk zugänglich zu machen. Microsoft und Intel wollen MMC künftig in ihre Datenträger integrieren.
Das Blu-ray Konsortium will MMC zwar unterstützen, iHD wurde jedoch abgelehnt. Microsoft und Disney haben iHD entwickelt, um interaktive Features auf die DVDs zu bringen, die Gruppe um Blu-ray will interaktive Anwendungen mit Hilfe von Java umsetzen.
HP könnte Blu-ray und HD-DVD unterstützen
