17.12.2005

LA GIOCONDA

Software entschlüsselt Mona Lisas Lächeln

Holländische Forscher wollen nun das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa mit Hilfe einer Emotionserkennungssoftware entschlüsselt haben.

Dafür wurde eine Reproduktion des Gemäldes von Leonardo da Vinci eingescannt und einem genauen Gemüts-Check unterzogen.

Laut dem Ergebnis der Analyse war die Schöne aus dem frühen 16 Jahrhundert zu 83 Prozent glücklich, zu neun Prozent empört, zu sechs Prozent besorgt und zu zwei Prozent verärgert.

Software untersucht Gesichtszüge

Das Computerprogramm untersucht die Gesichtszüge von der Lippenkrümmung bis zu den Augenwinkeln und setzt sie mit sechs Grundemotionen in Verbindung.

Das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa irritiert seit jeher viele Menschen. Diese besondere Wirkung bekommt das Bild durch einen Trick, den Leonardo da Vinci anwendete.

Er malte das Bild mit zwei verschiedenen Fluchtpunkten [Perspektiven] - einen für den Hintergrund und einen für die Figur.

Hinter Panzerglas im Louvre

Das Gemälde entstand in den Jahren 1503 bis 1506. Man geht davon aus, dass das unsignierte und nicht datierte Porträt Lisa del Giocondo, die dritten Gemahlin des Florentiner Kaufmanns und Seidenhändlers Francesco del Giocondo, zeigt.

Heute befindet sich die "Mona Lisa", auch "La Gioconda" genannt, hinter Panzerglas im Louvre in Paris.