Software entschlüsselt Mona Lisas Lächeln
Holländische Forscher wollen nun das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa mit Hilfe einer Emotionserkennungssoftware entschlüsselt haben.
Dafür wurde eine Reproduktion des Gemäldes von Leonardo da Vinci eingescannt und einem genauen Gemüts-Check unterzogen.
Laut dem Ergebnis der Analyse war die Schöne aus dem frühen 16 Jahrhundert zu 83 Prozent glücklich, zu neun Prozent empört, zu sechs Prozent besorgt und zu zwei Prozent verärgert.
Die Emotion-Recognition-Software wurde gemeinsam von den Universitäten Amsterdam und Illinois entwickelt und wird unter anderem dafür eingesetzt, den psychischen und physischen Charakter von Verdächtigen zu ermitteln.
University of AmsterdamSoftware untersucht Gesichtszüge
Das Computerprogramm untersucht die Gesichtszüge von der Lippenkrümmung bis zu den Augenwinkeln und setzt sie mit sechs Grundemotionen in Verbindung.
Das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa irritiert seit jeher viele Menschen. Diese besondere Wirkung bekommt das Bild durch einen Trick, den Leonardo da Vinci anwendete.
Er malte das Bild mit zwei verschiedenen Fluchtpunkten [Perspektiven] - einen für den Hintergrund und einen für die Figur.
Mona Lisas Lächeln wurde schon mehrfach analysiert: Einige Experten führten es auf Krankheiten zurück, andere auf suggestive Einflüsse im Ausstellungsraum oder auf Nacharbeiten, die gar nicht von da Vinci stammen.
Die "Mona Lisa" im LouvreHinter Panzerglas im Louvre
Das Gemälde entstand in den Jahren 1503 bis 1506. Man geht davon aus, dass das unsignierte und nicht datierte Porträt Lisa del Giocondo, die dritten Gemahlin des Florentiner Kaufmanns und Seidenhändlers Francesco del Giocondo, zeigt.
Heute befindet sich die "Mona Lisa", auch "La Gioconda" genannt, hinter Panzerglas im Louvre in Paris.
