Oracle steigert Umsatz, senkt Gewinn
Der weltweit zweitgrößte Softwarekonzern Oracle hat im zweiten Geschäftsquartal trotz höherer Umsätze einen niedrigeren Gewinn erwirtschaftet.
Der Nettogewinn sei in den drei Monaten per Ende November auf 798 Millionen Dollar oder 15 Cent je Aktie gestiegen, teilte der SAP-Konkurrent am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Ertrag von 815 Millionen Dollar oder 16 Cent je Aktie erwirtschaftet.
Vor Sonderposten sei im abgelaufenen Quartal ein Gewinn von 19 Cent je Aktie angefallen, was den durchschnittlichen Analystenerwartungen entsprach. Der Nettoumsatz stieg um 19 Prozent auf knapp 3,3 Milliarden Dollar.
Im Wettlauf um die Vorherrschaft im schnell wachsenden Markt für Unternehmensanwendungen hat Oracle in den vergangenen Jahren mehrere Konkurrenten aufgekauft.
Auf Einkaufstour
Zuletzt hatte der US-Konzern den heimischen Wettbewerber Siebel
Systems für 5,85 Milliarden Dollar übernommen.
Oracle weiter mit starkem Appetit
