Weihnachtsdekoration auf Amerikanisch
Dass US-Vorstadtbewohner ihre Häuser zu Weihnachten gerne mittels pompöser Deko in Szene setzen, ist nicht zuletzt dank TV-Heimwerkerkönig Tim Taylor bekannt
Auch hier zu Lande wird der grelle Aufputz für das Eigenheim von Jahr zu Jahr beliebter, immer öfter erklimmen Weihnachtsmänner Fassaden und Rentiere tanzen auf Dächern.
Der in Ohio lebende Carson Williams verwandelt seine vier Wände alljährlich in eine bombastische Licht- und Tonshow.
Mit einer 88-Kanal-Lichtorgel und 25.000 Glühbirnen macht er die Adventnächte zum Tag. Um die Nachbarn nicht auch noch durch Lärm zu [ver]stören, betreibt er einen kleinen UKW-Sender, der die Beschallung etwa beim Vorbeifahren ins Auto liefert.
Die flackernde Xmas-Lichtshow 2004 [Sound aufdrehen!]Ansturm von Schaulustigen
Insgesamt 10.000 US-Dollar investierte Carson in die aufwendige Beleuchtung.
Über die hauseigene Weihnachtsdisco wurde nach Auftauchen im Internet auch in US-Medien berichtet, eine wahrer Ansturm von Besuchern folgte.
Hunderte Schaulustige pilgerten täglich zu Carsons Haus, um die Show in den Abendstunden live mitzuerleben. Staus bildeten sich und der Rummel wurde alsbald zur Belastung für Familie und Nachbarn.
Als die Polizei schließlich auf Grund der Staus in der Straße nicht zu einem nahe gelegenen Auto-Unfallort durchdringen konnte, beschloss Carson, seine Lichtshow aus Sicherheitsgründen abzuschalten.
Bericht auf der Website der "City of Mason" in Ohio
