Gewerkschaft droht Deutscher Telekom
Die Gewerkschaft ver.di hat den Vorstand der Deutschen Telöekom zu ernsthaften Verhandlungen über den geplanten Stellenabbau aufgefordert und mit Streiks gedroht.
"Wenn die Telekom sich solchen Gesprächen widersetzt, werden wir die gewerkschaftlichen Möglichkeiten nutzen und sie an den Verhandlungstisch zwingen", sagte der stellvertretende ver.di-Vorstand Franz Treml am Dienstag in Bonn.
Über das Verhalten des Vorstands und des Aufsichtsrates zeigte sich Treml enttäuscht. Trotz bundesweiter Proteste hatte das Kontrollgremium am Montagabend die Pläne des Vorstands abgesegnet.
Danach will sich die Telekom bis Ende 2008 ohne betriebsbedingte Kündigungen von 32 000 Mitarbeitern trennen, um sich für den härten Wettbewerb in der Branche fit zu machen.
Mehrere hundert Beschäftigte des Bonner Riesen protestierten am Dienstag in Hamburg erneut gegen den massiven Stellenabbau. Einen Tag zuvor waren nach Gewerkschaftsangaben rund 25.000 Telekom-Mitarbeiter auf die Straße gegangen.
Jobabbau bei Deutscher Telekom fix
