DreamWorks kostet 1,6 Milliarden Dollar
Wie David Geffen von DreamWorks am Sonntag mitteilte, wurde der Vertrag über 1,6 Milliarden Dollar [1,36 Milliarden Euro], davon 744 Mio. Dollar in bar bereits am Freitag unterzeichnet.
Sein Unternehmen sei nie in der Lage gewesen, genügend Filme zu produzieren, um rentabel zu sein, sagte Geffen. Durch das Geschäft mit Paramount könne nun viel preiswerter produziert werden. Mit wenigen Ausnahmen würden die rund 500 Mitarbeiter von DreamWorks ihre Arbeitsplätze behalten oder vergleichbare bei Paramount übernehmen.
DreamWorks SKG war 1994 von "E.T."-Regisseur Spielberg zusammen mit dem "Nirvana"-Produzenten Geffen und dem ehemaligen Disney-Manager Jeffrey Katzenberg gegründet worden. Spielberg und Geffen verpflichteten sich nun, ab 2007 jährlich vier bis sechs Filme zu produzieren.
Paramount, das zum Viacom-Konzern gehört, bekommt zudem im Verleihgeschäft Zugang zu Dreamworks-Erfolgen wie "Gladiator" und "American Beauty". Insgesamt erhält Paramount das Exklusiv-Verleihrecht für 59 Dreamworks-Filme.
Viacom angelt sich DreamWorksWeitere Verhandlungen laufen schon
Paramount befinde sich in fortgeschritten Diskussionen mit Investoren, um die die DreamWorks-Filmbibliothek sofort nach Abschluss der Transaktion zu verkaufen, teilte Viacom mit. Paramount würde allerdings die Vertriebsrechte behalten. Paramount erhält auch die DreamWorks-TV-Sparte.
Daneben trifft Paramount ein exklusives weltweites Vertriebsabkommen mit der separaten und auf Zeichentrickfilme spezialisierten Aktiengesellschaft DreamWorks Animation. DreamWorks Animation war vor einiger Zeit von DreamWorks abgespalten und an die Börse gebracht worden.
Paramount bekommt auch exklusive Rechte für die Verwendung von zukünftigen Zeichentrickfilm-Figuren der DreamWorks Animation für die Verwendung in TV-Shows.
