Das smarte Internet-Einkaufswagerl
"Smart retailers", "smart client developing center", "smart application", ...
Smart ist ein Wort, mit dem Firmen ihre Produkte seit geraumer Zeit gerne beschreiben. Das ist auch bei Microsoft so.
Smart sei es, so David Dobson, von der Abteilung mit dem etwas sperrigen Namen: "Retail Industry Manager In-Store Solutions", wenn ein Händler einem Kunden zehn Prozent Rabatt auf ein Produkt gewähre, für das dieser eine Vorliebe entwickelt hat. Nur die Gralshüter der deutschen Sprache deuten das Wort "smart" noch etwas anders; nämlich: hübsch, elegant, gepflegt, gewandt, pfiffig.
"Ein smarter Geschäftsmann" lautet der Beispielsatz bei Wahrig. David Dobson spricht lieber über smarte Einkaufswägen.
David Dobson
"Der Einkaufswagen ist ein Beispiel, das jeder Händler kennt.
Jetzt geht es darum, ihn smarter zu machen, indem er Ihnen
zusätzliche Informationen liefert. Zum Beispiel, indem er ihnen
einen Plan des Geschäfts anzeigt. Er könnte Ihnen den Weg zur Ware
weisen, die Sie haben wollen. Derartige Dinge machen aus einem
Einkaufswagen einen smarten Einkaufswagen. Hinter dem System steckt
nicht mehr als etwas, das wir Daten nennen. Was es smart werden
lässt ist die Art und Weise, wie diese Daten präsentiert werden. Wir
bei Microsoft ermöglichen diese Lösung, aber wir liefern sie nicht.
Dafür sind andere Unternehmen zuständig.
MS Point of ServiceDie Technik soll im Supermarkt vermehrt Einzug halten. Was das für den Kunden bedeutet, wie weit die Fantasie der Supermarktketten reicht und was das alles mit Intelligenz zu tun haben soll, darüber berichtet heute matrix, 22.30 Ö1.
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