Kein Strategiewechsel bei der CeBIT
Die Deutsche Messe AG plant bei der Computermesse CeBIT trotz der Absagen großer und konsumentenorientierter Firmen keinen Strategiewechsel.
Die CeBIT bleibe eine "Businessmesse", sagte Messe-Vorstandsmitglied Ernst Raue. Zwar spiele die Unterhaltungselektronik künftig eine größere Rolle. Die CeBIT werde aber keine Endverbrauchermesse werden, so Raue.
Mit der neuen Sonderschau "Digital Living", die sich an Endkunden richtet, reagiert die CeBIT auf den neuen Turnus der Internationalen Funkausstellung [IFA].
Sony, E-Plus und Philips sagen ab
Firmen wie Sony, der Mobilfunkanbieter E-Plus und Philips hatten
zu Gunsten der IFA in Berlin auf einen Messeauftritt bei der CeBIT
verzichtet. Die IFA wird wegen großen Erfolgs nun jedes Jahr
stattfinden.
Funkausstellung setzt CeBIT unter Druck"CeBIT ist international"
Die IFA sei eine "deutsche Veranstaltung", die CeBIT dagegen so international wie nie zuvor, sagte Raue. Vor allem aus Asien und Osteuropa kämen zunehmend Aussteller nach Hannover.
Die Unterhaltungselektronik soll 2006 einen Anteil von 20 Prozent an der gesamten Ausstellungsfläche haben. "Die Bereiche Arbeit und Leben wachsen zusammen, die CeBIT will dafür Lösungen bieten", meinte Raue.
Die Zahl der Aussteller werde nach derzeitigem Stand auf dem Niveau von 2005 [6.300 Aussteller] bleiben.
