24.11.2005

BOINC

Ende der klassischen SETI-Software

Seit mittlerweile sechs Jahren nutzt SETI@home die freie Rechenpower von Millionen Computern weltweit zur Suche nach möglichen Signalen außerirdischen Lebens.

Im letzten Jahr stellte das Projekt seine Infrastruktur auf eine neue Software um, welche die Unterstützung mehrerer "Distributed Computing"-Projekte auf nur einem Computer ermöglicht.

Die klassische SETI-Software lief bisher noch im Parallelbetrieb, nun kündigten die Betreiber an, diese ab 15. Dezember 2005 abzuschalten, und bitten die Nutzer, auf die neue SETI@home-Software umzusteigen und die Aliensuche weiterhin zu unterstützen.

Die Projekte

Über das neue "Berkeley Open Infrastructure for Network Computing" [BOINC] kann genau festgelegt werden, wieviel der freien Rechenleistung an welche Forschungsprojekte geht.

Neben der beliebten Suche nach Signalen Außerirdischer können auch andere BOINC-Projekte wie etwa Klimavoraussagen [Climateprediction.net], die Suche nach Gravitationswellen von Pulsaren [Einstein@home] sowie medizinische Forschung etwa im Bereich der Vorhersage von Proteinfaltung [Predictor@home] unterstützt werden.