Preisdruck auf dem Flash-Markt befürchtet
Intel gab am Montag bekannt, mit Micron Technology ein Gemeinschaftsunternehmen für die Produktion von NAND-Flash-Speichern zu gründen. Die Produktion werde im Frühjahr 2006 aufgenommen.
Auf den Finanzmärkten löste das am Dienstag Kursverluste bei Aktien der übrigen Flash-Hersteller aus.
"Bei mehr Anbietern befürchten die Finanzmärkte, dass der Preisrückgang stärker ausfallen wird", so ein Analyst. Demnach könnte sich der Markt für Flash-Speicher ähnlich entwickeln wie bei den DRAM-Chips.
Apple als Großkunde
Apple gab am Montag einen Deal bekannt, der dem
Computerhersteller Lieferungen von Flash-Speichern und -Komponenten
bis 2010 sichert. Intel wird einer der Lieferanten sein.
Apple sichert sich Flash-Speicher bis 2010Samsung ist Marktführer
Nach Einschätzung von Branchenkenern wird Intel Zeit brauchen, um der Konkurrenz Marktanteile abzuringen.
Bisher dominieren asiatische Firmen den rasant wachsenden, zuletzt elf Milliarden Dollar schweren Markt.
An der Spitze liegt mit einem Marktanteil von 50 Prozent das südkoreanische Unternehmen Samsung. Toshiba aus Japan bringt es auf 23 Prozent. Auf Rang drei liegt mit 13 Prozent Hynix. Die europäischen Anbieter Infineon und STMicroelectronics kommen jeweils auf zwei Prozent.
