Apple sichert sich Flash-Speicher bis 2010
Der US-Computerhersteller Apple hat sich auf lange Sicht Lieferungen von Flash-Speichern und -Komponenten gesichert, die der Konzern in seinen umsatzstarken iPods verwendet.
In den nächsten drei Monaten werde Apple im Voraus insgesamt 1,25 Mrd. Dollar zahlen, um eine Versorgung mit Flash-Speichern bis 2010 sicherzustellen, gab das Unternehmen am Montag bekannt.
Abkommen seien in diesem Zusammenhang mit den Unternehmen Hynix, Intel, Micron Technology, Samsung Electronics und Toshiba
geschlossen worden.
"Wir wollen dazu in der Lage sein, so viele unserer beliebten iPods herzustellen, wie sie auf dem Markt nachgefragt werden", erklärte Apple-Chef Steve Jobs den Schritt.
Mehr Speicher für Handys, iPod und Co.Joint-Venture von Intel und Micron
Intel und Micron teilten unterdessen mit, sie würden das Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies zur Herstellung von Flash-Speichern gründen, das ab dem Frühjahr 2006 die Produktion aufnehmen soll.
Intel und Micron würden dann Apple mit einem "bedeutenden Anteil" der von IM Flash Technologies produzierten NAND-Flash-Speicher beliefern.
Die beiden Muttergesellschaften wollten jeweils 1,2 Mrd. Dollar zur Gründung des neuen Unternehmens beitragen. Zudem wollen Intel und Micron über die kommenden drei Jahre noch einmal jeweils 1,4 Mrd. Dollar in die Firma investieren.
