Siemens hält an Krisensparten fest
Der deutsche Elektronikkonzern Siemens will seine Problemsparten SBS und Com nach Worten von Vorstandschef Klaus Kleinfeld vorerst nicht verkaufen.
"Unser erklärtes Ziel ist, SBS wettbewerbsfähig zu machen", betonte Kleinfeld im Gespräch mit dem "Handelsblatt" [Montagausgabe]. Auch eine Trennung von der Kommunikations-Sparte Com stehe nicht auf der Tagesordnung.
Während SBS im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 einen Verlust von 690 Millionen Euro verbucht hat, ist die Kommunikations-Sparte Com bereinigt um das verkaufte Handy-Geschäft wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt.
Kleinfeld bekräftigte erneut, dass Siemens in allen Konzernbereichen bis spätestens April 2007 die Zielrenditen erreichen wolle. "Wir halten konsequent an den Margenzielen fest."
5.400 Jobs weg
Siemens hatte bei der hohe Verluste schreibenden IT-Tochter SBS
den Abbau von 2.400 Stellen im Inland sowie 3.000 Stellen im Ausland
angekündigt.
Siemens streicht 3.000 Stellen bei SBS
