Venenscan ersetzt Autoschlüssel
Der japanische Elektronikkonzern Hitachi hat einen Türgriff entwickelt, der das individuelle Muster von Venen und Arterien scannt und nur berechtigten Personen die Tür öffnet.
Der Sensor im Türgriff erfasst dazu die Wärmestrahlung, die von den Fingern ausgeht. Es gilt: Je höher die Wärme, desto näher ein Blutgefäß. Die ausgestrahlte Wärmeverteilung ergibt ein typisches Muster, das einer Person genau zugeordnet werden kann.
Dafür vergleicht das System das Muster mit den im System hinterlegten Daten und gibt die Tür bei Übereinstimmung frei.
Vergleichbar mit Fingerabdruck-Scan
Das Design des Türgriffs soll gewährleisten, dass die Hände des Fahrers immer in der gleichen Position auf dem Scanner aufliegt, um sicherzustellen, dass die Fingervenen lesbar sind.
Die Treffergenauigkeit des System wurde von Hitachi nicht genau angegeben, doch soll sie mit jener einer Fingerabdruck-Lösung vergleichbar sein.
Der Vorteil am Venenscan liege dabei auch darin, dass geringere Datenmengen gespeichert werden müssen, so Hitachi.

