13.11.2005

MATRIX FORUM

Die Zukunft des Microcomputing

Mit Hilfe von Nanotechnologie werden Systeme zum schrumpfen gebracht und mit Hilfe organischer Bausteine wird letztendlich auch der Roboter irgendwann zu einem ökologisch abbaubaren Produkt.

Vielleicht. Das werde die Zukunft zeigen, meint Jürgen Wolf vom Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration.

Das elektronische Getreidekorn "eGrain"

Am Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration ist man eigentlich bemüht realistisch zu bleiben. Schließlich arbeitet man für die Industrie. Auch liegt der Schwerpunkt dort nicht auf Systementwicklung, sondern Systemintegration.

Seit drei Jahren versucht man, ein Mikrosystem zu entwickeln, mit dem was der Markt zu bieten hat. "EGrain" nennt sich das Projekt, das im September präsentiert wurde: In einem Golfball verbirgt sich ein System, das aus einer kommerziellen Prozessoreinheit, einem Funkbaustein und einer eigenen Energieversorgung besteht.

Wunsch nach besseren Batterien

Derzeit analysiert man die Bedürfnisse der französischen Feuerwehr und die Sinnhaftigkeit des Einsatzes derartiger Mikrosysteme im Katastrophenfall.

Das größte Problem, so Jürgen Wolf, ist derzeit noch immer die Abstimmung zwischen dem Leistungsbedarf und der Größe. Und ja, wenn er sich was wünschen dürfte, dann kleinere, leistungsfähigere Batterien. Die bietet der Markt derzeit nämlich noch nicht.