Firmen fördern Notebooks für Schüler
In Deutschland haben sich Computerfirmen zu einer Initiative zusammengeschlossen, um Schülern den Kauf eines ermäßigten Lern-Notebooks zu ermöglichen.
Der Laptop "EduBook" mit einem 15-Zoll-Display [1.024 mal 768, 16 Mio. Farben] für 998 Euro wurde mit einem AMD Sempron +3100 [1,8 GHz] Chip ausgestattet sowie 512 MB Arbeitsspeicher, einer 40 GB Festplatte [4.200 U/Min] und einem DVD +/-RW Laufwerk.
Gewöhnung an Biometrie
Neben WLAN, Modem und drei USB-2.0-Anschlüssen ist in dem Gerät von HP [nx6125] auch ein integrierter Fingerprint-Reader, der laut Website "die Jugendlichen zugleich auch an das hoch sensible Thema der Datensicherung" heranführen soll.
Inklusive Software [hauptsächlich von Microsoft, unter anderem Windows XP Home und MS Office Professional 2003] soll das Notebook auf einen Wert von 1.800 Euro kommen.
Bei Geizhals.at sind vergleichbare Angebote [ohne Fingerprint-Reader, dafür mit einer größeren Festplatte und ebenfalls Windows XP Home] bereits um 860 Euro zu finden.
Geizhals.atSelbsthilfe nötig
Initiator der Initiative ist der Weiterbildungsanbieter Bonner
Akademie. Laut dessen Geschäftsführer wurde die Ausstattung
sämtlicher deutscher Schulklasse mit Notebooks rund 40 Milliarden
Euro kosten. Diese Summe könne der Staat alleine nicht aufbringen.
Bildungsoffensive 2006
