04.11.2005

BÜROSOFTWARE

Adobe lässt Microsofts PDF-Initiative kalt

Adobe sieht den Plänen von Microsoft zur Unterstützung von Adobes Dateiformat PDF gelassen entgegen.

"Großartig, dass selbst Microsoft erkannt hat, dass PDF zu einem weltweiten Standard geworden ist", so Chizen.

Microsoft wird in seinem neuen Office-Paket mit dem Arbeitstitel "Office 12" künftig eine Funktion anbieten, mit der sich Dokumente im PDF-Format erzeugen lassen. Bisher vertreibt fast ausschließlich Adobe selbst entsprechende Anwendungen.

Adobe baut auf OpenOffice

"Microsoft sehen wir in diesem Kontext derzeit nicht als Bedrohung", sagte Chizen. Adobe fühle sich im Gegenteil in seiner Strategie bestätigt. "Je mehr PDF-Dateien im Umlauf sind, desto mehr Acrobat- und Lifecycle-Serverprodukte können wir verkaufen."

Ein weiterer Grund, warum Chizen Microsofts neues Office nicht fürchtet, sei der Erfolg des kostenlosen Bürosoftwarepakets OpenOffice.

"Sobald Anwendungen wie OpenOffice gut genug für den breiten Einsatz sind, wird es interessant", sagte Chizen. "Dann brauchen Sie Microsoft Office vielleicht nicht mehr."