"World of Warcraft" treibt Vivendi-Umsatz
Der französische Medienkonzern Vivendi Universal hat dank der starken Entwicklung seiner Telekom-Sparte und der starken Nachfrage nach seinen Videospielen im dritten Quartal einen höheren Umsatz als erwartet erzielt.
Die Erlöse seien in den drei Monaten um zwölf Prozent auf 4,874 Mrd. Euro geklettert, teilte Vivendi mit. Analysten hatten im Schnitt etwa 90 Mio. Euro weniger erwartet.
Die Erlöse in dem Geschäftsbereich Videospiele legten um 151 Prozent zu, was unter anderem den Verkaufsschlagern "World of Warcraft" und "The Incredible Hulk: Ultimate Destruction" zu verdanken war.
"World of Warcraft" ist größtes Online-GameAuch Mobilfunk-Töchter legten zu
Die Erlöse von SFR, Frankreichs zweitgrößtem Mobilfunkanbieter, legten um etwa 20 Prozent zu auf 2,236 Mrd. Euro. Maroc Telecom steigerte den Umsatz um 18 Prozent.
Die Musiksparte Universal Music Group verbuchte hingegen ein Umsatzminus von vier Prozent. Der zu Vivendi gehörende Bezahl-Fernsehsender "Canal Plus" verbuchte ein Umsatzwachstum von zwei Prozent.
