Pornos für den Video-iPod
Der Suchmaschinenbetreiber Guba will für den iPod Video eine Schnittstelle zum Usenet anbieten, um vor allem mit Porno-Content nach Usern zu fischen.
Während sich kommerzielle Porno-Produzenten zurückhalten, um kein schlechtes Image in Verbindung mit dem jugendlich vermarkteten iPod zu generieren, greift Guba auf einen bestehenden Fluss an Erotik-Content zurück: das Usenet.
In Tausenden Newsgroups landen bereits seit Jahren abseits dems Mainstreams Terabytes an Porno-Content. Diesen will Guba automatisch in das vom iPod Video verwendete Format H.264 umwandeln und seinen Usern anbieten.
Meist illegal verbreiteter Content
Daraus könnten Guba ähnliche rechtliche Probleme wie den
Tauschbörsenbetreibern erwachsen. Der Löwenanteil des Contents ist
nämlich illegal kopiert.
Kampf ums iPod- und iTunes-"Gold"Finger weg von Musik-Content
Um auf Nummer sicher zu gehen, will sich Guba von Musik-Content fernhalten und die Finger von allzu langen Videos lassen.
Darüber hinaus will Guba TV-Shows gegen Bezahlung zum Download anbieten. "Die TV-Leute verstehen anscheinend das Netz ... sie dürften nach der Musikindustrie die nächste Content-Industrie sein, die online geht", analysiert Guba-Chef Thomas McInerney.
