Schwaches Chip-Geschäft belastet NEC
Probleme im Chip-Geschäft und eine schwächere Nachfrage nach Mobiltelefonen haben den Gewinn der japanischen NEC in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres einbrechen lassen.
Seine Gewinnerwartung für das Gesamtjahr ließ der drittgrößte Elektronik-Konzern des Landes jedoch unverändert.
Der Nettoertrag ging um 35 Prozent auf 16,42 Milliarden Yen [rund 117,5 Millionen Euro] zurück. Dabei schlug vor allem der hohe Verlust des Halbleiterunternehmens NEC Electronics zu Buche.
NEC - Investor RelationsSharp überholt NEC in Japan
In der Handysparte, die zusammen mit den Chips einst Hauptgewinnbringer des Konzerns war, hat NEC seine Spitzenposition auf dem Heimatmarkt im abgelaufenen Halbjahr an den Rivalen Sharp verloren.
NEC selbst erwartet in diesem Bereich für das noch bis März 2006 laufende Geschäftsjahr einen operativen Verlust von 20 Milliarden Yen.
Beim Nettogewinn des Gesamtkonzerns hielt NEC aber an seiner Prognose von 60 Milliarden Yen fest.
Das Unternehmen würde damit zwar unter dem Vorjahresertrag von 67,86 Milliarden Yen liegen, aber immer noch die bisherigen Analystenerwartungen übertreffen.
