Notebooks gehen in die Breite
Da immer mehr Konsumenten ihr Notebook unterwegs zum Anschauen aktueller Kinofilme auf DVD nutzen, statten die Hersteller ihre Geräte mit zunehmend breitwandigeren Displays aus.
Schon jetzt werden knapp 40 Prozent der Notebooks mit Widescreen ausgeliefert, berichten die Marktforscher von IDC. Im nächsten Jahr soll ihr Anteil auf 80 bis 90 Prozent steigen.
2006 sollen erstmals mehr Widescreen-Notebooks als Geräte mit Standard-Displays über den Ladentisch gehen. 2009 könnten die Standard-Displays schließlich ganz in der Versenkung verschwunden sein.
62,5 Millionen neue Notebooks
In diesem Jahr werden nach den Schätzungen von IDC 62,5 Millionen
Notebooks verkauft, davon 39,2 Prozent mit Widescreen.
Immer mehr Notebooks mit Widescreen20-Zoll-Notebooks in Entwicklung
"Der Kunde gibt den Ton an, die Hersteller reagieren" so IDC-Analyst Richard Shim. "Die Notebook-Nutzer wollen das Widescreen-Format nicht nur zum Filmschauen und Spielen, viele ziehen es vor, ihre Textdokumente und Tabellenkalkulationen nebeneinander angeordnet, statt durch Rauf- und Runter-Scrollen, durchzulesen."
Bei den Breitbild-Notebooks geht der Trend zudem zu immer größeren Displays. Wurden einst 15- und 17-Zöller als zu groß zum Herumschleppen angesehen, zählen diese Geräte derzeit zu den beliebtesten.
Größere Monitore für Mobilrechner sind bereits in Arbeit. Samsung hat bereits ein 19-Zoll-Notebook [Modell M70] entwickelt, das noch 2005 auf den Markt kommen soll. LG Philips kündigte unterdessen schon ein Display mit 20 Zoll Bilddiagonale an.
Vista unterstützt WSXGA
Auch das künftige Microsoft-Betriebssystem Windows Vista wird mit
Unterstützung für WSXGA-Auflösungen [Wide Super Extended Graphics
Array] von 1680 x 1050 bzw. 1440 x 900 Pixel auf den Markt kommen.
Neue Vorabversion von Windows-Vista
