RE: AW: Mr. Jerry Wang, Esq.
Nachdem Microsoft nun endgültig auf Yahoo verzichtet hat - oder doch nicht? -, gibt es für den fidelen Internet-Mischkonzern nur noch eine Möglichkeit, seine Anteile an den Mann zu bringen. Und die ist außerordentlich hässlich.
Lieber Freund,
mein Name ist Mr. Jerry Wang, Esq. Ich bin Verwalter eines Vermögens von 45 Milliarden US-Dollar, das ein mächtiger Mann mit Glatze hier in meinem Büro gelassen und dann wieder mitgenommen hat. Vielleicht aber doch nicht?
Leider befinden sich die 45 Milliarden Dollar derzeit noch im Paralleluniversum der halluzinierenden Analysten. Um sie dort herauszukriegen, brauche ich Ihre Hilfe, werter Freund. Ihre Adresse habe ich aus vertrauenswürdiger Quelle.
Ihre Hilfe werde ich großzügig zu entlohnen wissen, lieber Freund, auf Sie warten märchenhafte Gewinne und ein langes Leben in Reichtum und Fülle! Sie werden ein eigenes Zimmer in einem großen, grauen Haus bewohnen, und freundliche Männer mit ordentlich klingelnden Schlüsselbünden werden Ihnen täglich dreimal Leckereien kredenzen.
Leider kann ich mich nicht selbst in Bewegung setzen, denn die genagelten Stiefel meiner untreuen alten Aktionärs-"Partner" haben dafür gesorgt, dass ich mich vorerst nur noch bäuchlings an den Strand meiner Privatinsel legen kann.
So eine Privatinsel können auch Sie schon bald besitzen, lieber Freund. Sie brauchen mir nur Ihr Geld zu überweisen, schon bekommen Sie ganz viele Papiere, und zwar so viele, dass das Paralleluniversum der halluzinierenden Analysten überläuft und platzt und sich der ganze Segen des eingebildeten Reichtums in die Realität ergießen wird.
In Ihre Realität, lieber Freund!
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(Harald Taglinger & Günter Hack)
