New York als Handygame-Spielplatz
Die neue Generation des Mobile Gaming
Am Sonntag hören Sie im Ö1-Netzkulturmagazin "Matrix" Beiträge zu folgenden Themen:
Soziale Handyspiele
Mobilfunkfirmen haben in den letzten Jahren massiv in den Bereich des Mobile Gaming investiert. Von Videospielen auf dem Handy versprechen sie sich einen ähnlichen Geldsegen wie vom Verkauf von Klingeltönen.
Jury Hahn und Dan Albritton finden derartige Handy-Kinkerlitzchen jedoch langweilig. Mit ihrer in New York ansässigen Firma Megaphone entwerfen sie stattdessen Spiele, die auf öffentlichen Displays ablaufen.
So nutzten sie einen der Riesenbildschirme des New Yorker Times Square für ein Ballerspiel, das von Passanten über die Tastatur ihres Handys kontrolliert werden konnte.
Andere Megaphon-Spiele basieren komplett auf sozialer Interaktion von Handynutzern und kommen ganz ohne jedes Display aus. Janko Röttgers interviewte die beiden Game-Designer am Rande der Emerging-Technology-Konferenz in San Diego.
"Global Conflicts - Palestine"
Nicht zum ersten Mal nehmen sich Game-Designer den Nahost-Konflikt als Thema vor. Diesmal geht es aber weder um bewaffnete Auseinandersetzungen noch um Friedensverhandlungen, die Aufgabe ist weitaus schwieriger: Es geht darum, die Komplexität des Konflikts zu begreifen.
Der Spieler macht sich als US-Journalist oder -Journalistin ursprünglich israelischer oder arabischer Herkunft nach Jerusalem auf, mitten ins Zentrum der Unvereinbarkeiten also, um für die fiktiven Zeitungen "Israeli Post", "Palestine Today" oder "Global News" zu schreiben. Rosa Lyon hat für "Matrix" eine spielerische Reise angetreten und die virtuellen Abenteuer mit der Wirklichkeit verglichen.
(matrix)
