22.10.2005

STAATSANWALT

Ermittlungen gegen Ex-Infineon-Chef

In der Schmiergeldaffäre beim Chiphersteller Infineon ermittelt die Staatsanwaltschaft München jetzt auch gegen den früheren Vorstandschef Ulrich Schumacher.

"Wir führen Herrn Schumacher in Zusammenhang mit dem Infineon-Ermittlungsverfahren als Beschuldigten", sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler dem Nachrichtenmagazin "Focus". Eine Zeuge hatte nach Informationen des Magazins berichtet, Schumacher habe beim Kauf privater Sportwagen Vorteile angenommen.

Der Ex-Vorstand wies die Vorwürfe im "Focus" zurück: "Ich habe nie nur einen einzigen Cent angenommen." Zudem arbeite er eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen.