High-Tech für Österreichs Adler
Der Österreichische Skiverband [ÖSV] hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck am Wochenende im Rahmen der österreichischen Skisprungmeisterschaften erstmals ein neues High-Tech-Labor auf der Skisprunganlage Bergisel getestet.
"Wir haben damit eine neue Qualität der Trainingskontrolle geschaffen", so Kurt Schindelwig von der Uni Innsbruck.
Mit zwei High-Speed-, vier Flugphasenkameras, sieben Kraftmessplatten, Lichtschranken, Windmessgeräten und den dazugehörigen Rechnern kann jeder Sprung in Echtzeit analysiert werden.
Infos via WLAN beim Trainer
"Besonders stolz sind wir darauf, dass die Infos innerhalb von
wenigen Sekunden am Trainerturm eintreffen", so Schindelwig weiter.
Universität Innsbruck
BergiselZwei Jahre Entwicklungsarbeit
Die Universität Innsbruck hat zusammen mit dem ÖSV zwei Jahre Entwicklungsarbeit und viel Geld in dieses Projekt gesteckt.
"Alleine eine Kraftmessplatte kostet etwa 20.000 Euro", so Schindelwig. Insgesamt sind sieben Messplatten im Bereich von zehn Metern vor dem Absprung angebracht, um Druck und Kraft des Springers beim Absprung genau festzustellen.
Auch die zwei Hochgeschwindigkeitskameras, die den Absprung mit 230 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, schlugen mit jeweils 20.000 Euro zu Buche.
