IBM wird den Erwartungen gerecht
IBM hat im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Wall Street dank einer Erholung des Beratungs- und Dienstleistungsgeschäfts übertroffen.
Der Quartalsgewinn fiel um 2,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie stieg auf 94 Cent je Aktie. IBM verdiente unter Ausklammerung von Sonderfaktoren 1,26 Dollar je Aktie, während die Wall Street mit 1,13 Dollar gerechnet hatte.
Der IBM-Umsatz fiel im Juli-September-Abschnitt gegenüber der Vorjahreszeit um acht Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar. Klammert man jedoch die PC-Umsätze im dritten Quartal 2004 aus, dann stieg der Konzernumsatz um vier Prozent.
IBM legte mit seiner Dienstleistungssparte, dem mit Abstand größten Geschäftsbereich, im dritten Quartal um 3,3 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar zu. IBM holte in diesem Bereich Aufträge von elf Milliarden Dollar herein und hatte einen Auftragsbestand von 113 Milliarden Dollar.
Lenovo steigert Gewinn nach IBM-DealGroßrechner und Software
Bei Hardware gab es wegen des PC-Spartenverkaufs an Lenovo einen Umsatzrückgang von 32 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar. Klammert man die PC-Zahlen der Vorjahresvergleichszeit aus, steigerte IBM seinen Umsatz mit Großrechnern, Servern und anderen Computern um sieben Prozent.
Die neu eingeführten zSerien-Großrechner kamen bei den Kunden gut an. Der Softwareumsatz legte um fünf Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar zu.
Im laufenden Quartal erwartet das Unternehmen prozentual zweistellige Gewinnzuwächse. Der Kurs der IBM-Aktie legte im nachbörslichen Handel um mehr als ein Prozent zu.
