Phishing immer erfolgreicher
Die Zahl der Bankkunden, die auf betrügerische Phishing-Mails hereinfallen, ist nach Recherchen des ARD-Magazins "Plusminus" in den vergangenen Monaten stark gestiegen.
Allein die Polizei in Berlin habe seit Jahresbeginn rund 250 Fälle bearbeitet, in denen Onlinekunden die Konten geplündert worden seien, teilte die "Plusminus"-Redaktion des Hessischen Rundfunks mit. Phishing ist eine Form des Trickbetrugs, bei der den Kunden mit gefälschten E-Mails die persönlichen Zugangsdaten entlockt werden.
Der Frankfurter Kriminalhauptkommissar Gerhard Götz sagte "Plusminus": "Wir sehen die Entwicklung mit Sorge. Mittlerweile haben wir fast täglich Anzeigen. Da die Täter geschickt ihre Identität verschleiern, sind die Ermittlungen sehr schwierig."
Fremde Konten für Geldwäsche
Der Frankfurter Ermittler berichtete auch von einer neuen Masche,
mit der Täter aus verschiedenen Ländern arbeitslose Menschen
missbrauchten. Über das Internet schrieben sie Jobsuchende an und
lockten mit gut bezahlten Jobs als Finanzagent. In Wirklichkeit
sollten die ahnungslosen Arbeitssuchenden aber als Geldwäscher
fungieren.
Banken-Phishing bleibt in Deutschland
