Neue Gerüchte um TA-Kernaktionär
Ein Österreich-Konsortium aus Banken und Industriellen als neuen Kernaktionär der börsenotierten Telekom Austria [TA] bringt "Die Presse" wieder ins Gespräch.
Die Gruppe, die für den zu privatisierenden restlichen Staatsanteil von 25 Prozent in Frage kommen soll, bestehe im Kern aus der Raiffeisen Zentralbank [RZB] und der BAWAG einerseits und dem Investorentrio Martin Schlaff, Josef Taus, Herbert Cordt sowie der Industriellenfamilie Swarovski andererseits, wie die Zeitung in ihrer Samstagausgabe schreibt.
Die RZB "kann derartige Spekulationen nicht bestätigen", hieß es dazu aus der Raiffeisen Zentralbank. Anderen Bankkreisen zufolge hat es entsprechende Sondierungen vor etwa einem halben Jahr gegeben, sie seien aber im Sand verlaufen.
Der Zeitung zufolge soll TA-Boss Heinz Sundt selbst die Fäden für diese Konstellation gezogen haben. Insider seien überzeugt, dass in den vergangenen Wochen über Zukäufe am Markt bereits einige Prozent der TA-Anteile in den Besitz dieses Österreich-Konsortiums übergegangen sind.
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