Samsung dreht am Investitionshahn
Der südkoreanische Elektrokonzern Samsung will in den nächsten sieben Jahren das weltgrößte Zentrum für die Halbleiterproduktion errichten.
Der Speicherchip-Hersteller kündigte dazu einen neuen Investitionsplan mit einem Volumen von 33 Milliarden Dollar zum Ausbau des heimischen Produktionskomplexes in Giheung-Hwaseong an. Bis 2012 sollen dort ein Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie acht neue Produktionslinien gebaut werden.
Mit dem Investitionsvorhaben würden bis zu 14.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Allein im neuen Forschungszentrum sollen einmal 5.000 Menschen beschäftigt werden. Der Investitionsplan werde allerdings "durch kurz- und langfristige Marktüberwachung" regelmäßig angepasst.
Samsung erwartet eigenen Angaben zufolge, dass seine Halbleiterumsätze bis 2012 ein Volumen von 61 Milliarden Dollar erreichen werden. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen in diesem Segment einen Umsatz von knapp 16,3 Milliarden Dollar.
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