28.09.2005

NANO

Apple gibt iPod-Qualitätsprobleme zu

In diversen Foren beschweren sich Besitzer des Anfang September vorgestellten Flash-Players, dass ihr Gerät den normalen Anforderungen des Alltags nicht gewachsen ist.

Vor allem das Display macht Probleme, Besitzer beschweren sich über Kratzer und unerklärliche Ausfälle bzw. Defekte, manchmal innerhalb von Stunden nach dem Kauf.

Apple hat sich nun zu den Problemen geäußert: Laut Vizepräsident Phil Schiller müsse jedoch zwischen kaputten und zerkratzten Screens unterschieden werden.

Der Hersteller gibt zu, dass die kaputten Displays auf Mängel bei einem Zulieferer zurückgeführt werden können. Es gehe also nicht um einen Designfehler, betroffen seien nur 0,1 Prozent der ausgelieferten Modelle. In einem solchen Schadensfall werde der iPod nano natürlich ersetzt.

Um den Hals statt in der Hose

Was die Kratzer betrifft, argumentiert Schiller, dass dasselbe Material wie bei den iPods der vierten Generation verwendet wurde, bei denen es keine derartigen Beschwerden gegeben habe.

Falls Kunden aber Angst vor dem Zerkratzen hätten, empfiehlt ihnen Schiller ganz einfach den Kauf einer Schutzhülle aus dem Hause Apple.

Die meisten Käufer sind sich selbst keiner Schuld bewusst. So schreibt etwa ein 15-Jähriger, dass das Display seines nanos bereits nach drei Stunden in der Hosentasche kaputt war.

Wer sich das Zubehör zum nano anschaut, merkt, dass das Gerät offenbar gar nicht zum Tragen in der Hosentasche gedacht ist.