25.09.2005

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Rennen um alternative Antriebe

Während sich in den USA die Teams für die Grand Challenge, das autonome Roboterrennen veranstaltet vom US-Militär, vorbereiten, liefern sich derzeit in Australien solarbetriebene Fahrzeuge bei der achten World Solar Challenge ihr Rennen.

Die von Firmen und Universitäten aus zehn Ländern gebauten Autos fahren genauso wie die Teilnehmer der Grand Challenge um den Sieg, aber auch um den technologischen Fortschritt. In diesem Fall geht es um umweltfreundliche Antriebe durch Sonnenenergie.

Derzeit liegt mit dem holländischen Team Nuna 3 einer der Favoriten voran, dicht gefolgt von Momentum und dem ebenfalls zu den Favoriten zählenden Sky Ace Tiga von der Ashiya University. Nuna 3 konnte bereits bereits 2001 und 2003 den Sieg für sich einfahren.

Campen im Outback

Sobald die Fahrzeuge Darwin verlassen haben, sind sie laut Veranstalter auf sich alleine gestellt.

Abgesehen von verpflichtenden Zwischenstopps bei sieben Checkpoints versucht jedes Team eine möglichst lange Wegstrecke hinter sich zu bringen, bevor um 5.00 Uhr abends das Camp genau dort aufgeschlagen wird, wo sich das Fahrzeug gerade befindet.

Insgesamt müssen die Fahrzeuge 3.000 Kilometer quer durch Australien hinter sich bringen. Startpunkt ist Darwin, der Schnellste soll das Endziel Adelaide in rund vier Tagen erreichen.